Kategorie: Functional Training

Funktionelles Training für Kraft, Kondition und Stabilität, von der Kabelzug-Station über Battle Ropes und Gewichtsketten bis zum Kettlebell-Training, für abwechslungsreiches Ganzkörpertraining abseits klassischer Maschinen.

Functional Trainer: Kabelzug für freie Bewegungsbahnen

Ein Functional Trainer wie die Body Solid GDCC-200/GDCC-210 oder die Powerline PFT-100 bringt zwei unabhängige Kabelzüge mit 72,5kg Gewichtsstack in einem Gerät, Sie stellen die Zughöhe frei ein und trainieren damit praktisch jede Zugbewegung (Rudern, Drücken, Rotationen), ohne an eine feste Führung wie bei klassischen Kraftgeräten gebunden zu sein.

 

T-Bar Row: Rudern mit der Landmine

Eine Landmine Base wie die TBR-10 oder TBR-50 macht aus einer vorhandenen Langhantel ein T-Bar-Row-Gerät: Ein Ende der Stange steckt drehbar in der Base, das andere Ende wird beidarmig gerudert, das trainiert den oberen Rücken und die hintere Schulter, während Rumpf und Hüfte als Stabilisatoren mitarbeiten. Zubehör wie der T-Bar-Griff (LBB), der Multi-Griff (LMMG) oder der Club Grip (LMCG) verändert Griffbreite und -winkel für unterschiedliche Betonung. Das komplette Sortiment an T-Bar-Row-Zubehör finden Sie in der Kategorie T-Bar Row.

 

Battle Rope, Powerketten und Gewichtsschlitten: Kondition trifft Kraft

Ein Battle Rope trainiert Schultern, Rumpf und Konditionsausdauer durch schnelle Wellenbewegungen, ohne die Stoßbelastung von Lauftraining. Powerketten erhöhen den Widerstand zum Bewegungsende hin progressiv, weil sich mehr Kettenglieder vom Boden heben, das beansprucht z. B. bei Kniebeugen oder Bankdrücken gezielt die Endposition der Bewegung. Ein Gewichtsschlitten (Sled) trainiert Beinkraft und Kondition, ohne dass Sie das Gewicht abbremsen müssen wie bei klassischem Krafttraining, dadurch fällt der Muskelkater meist geringer aus.

 

Kettlebells: Ballistisches Training für den ganzen Körper

Kettlebells kombinieren Kraft- und Konditionstraining in einer Bewegung, Übungen wie Swings oder Turkish Get-ups trainieren Hüftstreckung, Rumpfstabilität und Grip gleichzeitig. Erhältlich in Gusseisen (klassisch, robust) oder kunststoffummantelt (farbcodiert nach Gewicht, bodenschonender). Ein Kettlebell-Regal oder eine Kettlebellablage hält mehrere Gewichte griffbereit.

 

Häufige Fragen zum Functional Training

Wofür brauche ich eine Landmine Base, wenn ich schon eine Langhantel habe?
Die Landmine Base nutzt Ihre vorhandene Langhantel für zusätzliche Übungen wie T-Bar Row, einarmiges Drücken oder Rotationsübungen, ohne dass Sie weitere Hantelscheiben oder Geräte brauchen.

Ist ein Battle Rope auch für Anfänger geeignet?
Ja. Die Intensität steuert sich über Wellenamplitude und Tempo, dadurch lässt sich das Training von Anfänger- bis Fortgeschrittenen-Niveau skalieren.

Wie schwer sollte meine erste Kettlebell sein?
Das hängt vor allem von der Übungsart ab. Ganz leichte Kettlebells ab 2kg eignen sich gut zum Erlernen der Bewegung oder für Übungen mit hoher Schulterbelastung wie den Turkish Get-up, für den Swing sind sie meist zu leicht, um die Bewegung wirklich aus der Hüfte statt aus den Armen auszuführen. Für dynamische Ganzkörperübungen wie Swings ist ein Einstieg mit spürbarem Gegengewicht sinnvoller, häufig im Bereich von 6 bis 8kg bei Frauen und 12 bis 16kg bei Männern; bei reinen Oberkörper- und Überkopfübungen starten die meisten dagegen deutlich leichter, grob 4 bis 6kg bzw. 8 bis 12kg. Mit wachsender Erfahrung bewegen sich die meisten Trainierenden für gemischtes Training im Bereich von 8 bis 16kg. Wichtiger als das exakte Startgewicht bleibt in jedem Fall eine saubere Technik.

Was bringt eine Gewichtskette gegenüber normalem Zusatzgewicht?
Eine Gewichtskette passt den Widerstand automatisch an die Position in der Bewegung an, am Ende der Bewegung liegt mehr Kettengewicht auf, am Anfang weniger. Das lässt sich mit einer festen Zusatzhantel nicht abbilden.