Ballistisches Ganzkörpertraining mit dem Kettlebell, von Swings bis Turkish Get-ups.
Warum Kettlebell-Training anders wirkt als klassisches Krafttraining
Kettlebell-Übungen wie der Swing trainieren die Hüftstreckung ballistisch, also mit schneller, explosiver Beschleunigung statt der eher kontrollierten Tempoführung klassischer Kraftübungen. Das beansprucht die hintere Kette, Gesäßmuskulatur, Hamstrings und Rückenstrecker, besonders intensiv. Anders als bei einer Kurzhantel liegt der Schwerpunkt der Kettlebell durch den Henkel oberhalb der Kugel, das verschiebt die Gewichtsverteilung in der Hand und fordert bei Übungen wie dem Rack- oder Überkopfhalten zusätzlich die Schulterstabilisatoren stärker als ein vergleichbar schweres, gleichmäßig verteiltes Gewicht.
Gusseisen oder kunststoffummantelt: welches Material passt
Die K-Bell (Gusseisen, 2 bis 36kg) ist die klassische, besonders robuste Ausführung für den Dauerbetrieb. Die K-Bell-P (kunststoffummantelt, farbcodiert, 2 bis 20kg) ist bodenschonender und durch die Farbcodierung im Studio-Betrieb schneller zuzuordnen. Das KB-Rack (300kg Belastbarkeit) und die GDKR-50-Ablage halten mehrere Gewichte griffbereit und sorgen für Ordnung.
Häufige Fragen zu Kettlebells
Gusseisen oder kunststoffummantelt, was ist der Unterschied in der Praxis?
Gusseisen ist langlebiger und meist etwas günstiger pro Kilo, kunststoffummantelte Kettlebells schonen Boden und Oberflächen zusätzlich und lassen sich über die Farbcodierung im Studio-Betrieb schneller am Gewicht erkennen.
Brauche ich ein Kettlebell-Regal, wenn ich nur zuhause trainiere?
Bei zwei oder drei Gewichten reicht meist ein einfacher Platz auf dem Boden. Ab vier oder mehr Kettlebells sorgt ein Regal wie das KB-Rack für Ordnung und verhindert, dass die Gewichte im Weg liegen.
Das gesamte funktionelle Training im Überblick finden Sie in der Kategorie Functional Training.


