Landmine Base und Griffe verwandeln eine vorhandene Langhantel in ein T-Bar-Row-Gerät für den oberen Rücken.
Warum T-Bar Row den Rücken anders trainiert als klassisches Rudern
T-Bar Row trainiert in erster Linie den breiten Rückenmuskel (Latissimus dorsi), die Rautenmuskeln (Rhomboideus) und den mittleren Trapezius, mit dem hinteren Schulteranteil (Deltoideus pars posterior) und dem Bizeps als Armbeuger-Synergisten. Weil die Stange an der Landmine Base an einem festen Punkt drehbar gelagert ist, verläuft die Bewegung entlang einer festen Kreisbahn, ähnlich wie bei einer geführten Maschine, nur mit freien Gewichtsscheiben. Die vorgebeugte Haltung fordert zusätzlich die Rückenstrecker (Erector spinae) und die Rumpfmuskulatur deutlich stärker als ein sitzendes Kabelrudern, bei dem der Oberkörper meist abgestützt ist.
Griffe und Aufsätze für unterschiedliche Betonung
Die TBR-10 und TBR-50 sind die Landmine-Base-Grundgeräte. Der T-Bar-Griff LBB bietet einen schmalen, neutralen Griff, der Multi-Griff LMMG mehrere Griffbreiten in einem Aufsatz. Der Club Grip LMCG ist auf einarmiges Rudern mit zusätzlicher Rumpf-Rotationskomponente ausgelegt. LMSE (Hülse) und LMPP (360°-Gelenk) sind Verbindungsstücke für unterschiedliche Stangen- und Aufsatzkombinationen.
Häufige Fragen zu T-Bar Row
Ersetzt T-Bar Row das klassische Rudern mit Langhantel oder Kabelzug?
Nein, es ergänzt beide Varianten um eine dritte Bewegungsführung: eine feste Kreisbahn mit freien Gewichten, zwischen der geführten Präzision einer Maschine und der völligen Bewegungsfreiheit der klassischen Langhantel.
Welchen Griff sollte ich zuerst kaufen?
Für den Einstieg reicht meist der T-Bar-Griff LBB oder die Landmine Base allein mit direktem Stangengriff. Der Multi-Griff und der Club Grip lohnen sich, sobald Sie gezielt Griffbreite oder Rotationskomponente variieren möchten.
Das gesamte funktionelle Training im Überblick finden Sie in der Kategorie Functional Training.






